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Aktive Pause – Mehr als nur Sport

Das Gesundheitsbewusstsein in deutschen und europäischen Unternehmen ist in den letzten Jahren nicht nur bei Angestellten gestiegen. Auch Arbeitgeber legen vermehrt Wert darauf, dass Gesundheitsrichtlinien in die Unternehmenskultur einfließen sowie umgesetzt werden. Daneben werden Programme initiiert und Kurse genutzt, um den Mitarbeitern einen Ausgleich zum Büroalltag zu bieten.

Neben ergonomischen Sitzelementen und höhenverstellbaren Tischen, die "gesundes Arbeiten" an sich ermöglichen, nehmen Angebote von Präventionsworkshops durch ausgebildete Trainer und Unternehmensmitgliedschaften in Fitnessstudios zu. Ferner werben auch Gesundheitskassen für mehr Bewegung. So entstand im Rahmen der Gesundheitsbewegung das Konzept der "Aktiven Pause".

Die Grundidee ist einfach: Anstatt vom Arbeitsplatz aufzustehen, in die Kantine zu laufen und dort weiterführend sitzend zu essen, werden auch kürze Pauseneinheiten genutzt, um sich an sportlichen (bzw. teilsportlichen) Aktivitäten zu erfreuen. (Sportliche) Bewegung fördert den Kreislauf, regt den Geist an und lenkt vom bisherigen Tätigkeitsfeld ab. Doch nicht jeder möchte in seiner Pause ins Fitnessstudio gehen oder leichtere Aktivitäten, wie bspw. Tischtennis oder Tischfußball, ausüben.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, um seine Pause "aktiv" zu gestalten? Wir haben einige Möglichkeiten in unterschiedlichen Kategorien zusammengefasst.
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Aktive Pause – Mehr als nur Sport

Energetisierendes



#1 - Ganz ohne Bewegung geht es dann doch nicht. Gehen Sie nach draußen und spazieren Sie zwei Runden um den Block. Ist es draußen zu kalt oder regnet stark? Sie erreichen den gleichen energetisierenden Effekt, indem Sie im Treppenhaus ein paar Stufen auf und ab steigen.

#2 - Müssen Sie ein paar Anrufe tätigen? Gehen Sie nach draußen oder in den Konferenzraum. Telefonieren Sie künftig im Stehen. Nicht nur, dass die Bewegungsänderung gut für Ihren Kreislauf ist. Während des Stehens sprechen Sie deutlicher. Rhetoriktrainer schulen diese Methode seit vielen Jahren.

#3 - Leichtes Stretching am Schreibtisch geht immer. Nacken, Hände, Arme sind schnell gedehnt. Im Stehen können Sie zudem den Rumpf und die Beine bewegen. Das verhindert Krämpfe und fördert die Durchblutung.

#4 - In anderen Ländern gehört der Mittagsschlaf zum Arbeitsleben dazu. In Deutschland leidet er noch unter einem negativ behafteten Image. Dennoch kommen mehr und mehr Unternehmen dazu, ihren Mitarbeitern in den Pausen einen Power-Nap zu gewähren und richten dafür teilweise sogar spezielle Räume ein.

#5 - Essen und trinken Sie das richtige. Leichte Speisen zum Mittag sind besser verdaulich als das zünftige Eisbein. Auch Tee und Kaffee wirken zwischendurch belebend und energetisierend.

Gehirn-Boosting für die Pause



Der Körper ist nicht das einzige, das während einer aktiven Pause berücksichtigt werden sollte. Da viele Menschen, besonders im Rahmen von Bürotätigkeiten, stark geistig angestrengt sind, sollte auch dem Kopf eine entsprechende Pause gegönnt werden. Doch Vorsicht: Zu starkes geistiges Abschalten kann zu Ermüdungserscheinungen führen. Daher ist es ratsam, den Kopf mit etwas anderem Input zu versorgen, anstatt ihn in den Stand-by-Modus zu versetzen.

#1 - Nehmen Sie sich ein Buch oder ein Magazin mit, um in kurzen Pausen zu lesen. Es wird sich gut anfühlen, 15 Minuten lang nicht auf einen Computerbildschirm zu starren. Zudem steigert fachfremder Input die Kreativität.

#2 - Schreiben Sie etwas Außerberufliches. Sofern Sie zu den schreibbegeisterten Menschen gehören, die einen privaten Blog führen oder an einem Buch arbeiten, sind Pausen optimal, um daran zu feilen. Selbst wenn die Tätigkeit des Schreibens und Tippens identisch zu der Ihrer Arbeit ist, beschäftigt Ihr Kopf sich mit etwas völlig anderem.

#3 - Führen Sie Gespräche über Themen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Klassisches "Socializing" ist super, um sich abzulenken und dem Hirn einen Input zu ermöglichen, der nicht belastet.

#4 - Trinken Sie Wasser! Die Sache mit dem "kühlen Kopf" kommt nicht von ungefähr. Da unser Körper zu einem Großteil aus Wasser besteht, sollten wir dieses auch in entsprechenden Mengen zuführen.

Passende Büroräume ermöglichen die "Aktive Pause"



Neben Pausenräumen, die dazu einladen, sich mit Kollegen zu unterhalten und tatsächlich "zu pausieren", können bereits die richtigen Einrichtungsgegenstände im Büro zur Bewegung einladen. (Die bereits erwähnten) Tische mit individuell einstellbarer Höhe eignen sich ebenso dazu, Aktivität zu fördern wie Arbeitsbereiche, die ausschließlich für stehendes Arbeiten gedacht sind.

Großzügige Räume, die durch günstig gestellte Trennwände und Arbeitsmöbel an Weite gewinnen, können für spontane Dehnungsübungen oder Yoga-Einheiten genutzt werden. — Oder, Sie planen im Rahmen des OKA-You-Konzeptes ein Sportzimmer dazu(?). Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.
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