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Akustik im Büro – und warum sie besondere Beachtung verdient

Normalerweise filtern Menschen jeden Moment bis zu elf Millionen Bits an Sinnesdaten1, und zwar jeder auf unterschiedliche Weise. Aus diesem Grund reagieren Menschen verschieden auf ihre Umgebung. Einige konzentrieren sich mehr auf das Aussehen des Raumes, andere auf die Haptik der Materialien und wieder andere auf die Geräusche um sie herum. Dementsprechend müssen sich Designer von Büromöbeln nicht nur Fragen nach dem Aussehen der Produkte stellen, sondern auch über deren Wirkung (z. B. auf die Akustik im Raum) nachdenken.

Für Personen, die besonders mit akustischen Reizen sensibel umgehen, kann das moderne Büro eine Herausforderung darstellen. Die Vorliebe für ein Großraumbüro, die von dem Wunsch genährt wird, Zusammenarbeit, Kommunikation und zufällige Arbeitsbegegnungen zu fördern, hat viele Vorteile. Ein ungeliebtes Nebenprodukt dieser "interaktiven" Umgebung ist jedoch der Lärm. Besonders unregelmäßiger Lärm, der durch Arbeitsgeräusche oder Gespräche entsteht, wirkt sich negativ auf die Konzentration aus2.
 
Irrelevant Sound Effect
Irrelevant Sound Effect
Laut Studien kann sich ein Mensch zwar an eine gewisse Form von Nebengeräuschen gewöhnen, doch schließt das die Gespräche anderer Personen, z. B. von Kollegen, aus. Der durch sie entstehende Geräuschpegel ist inzwischen als „Irrelevant Sound Effect“ beschrieben. Diesem wirken beispielsweise Nutzer von Co-working-Spaces entgegen, indem sie In-Ear-Plugs nutzen oder über Kopfhörer konzentrationsfördernde Musik einspielen. Doch die persönliche Abschottung ist nicht überall möglich oder gewünscht.
Für Büroplaner und Büromöbeldesigner führen die vielen Aspekte zu einer wichtigen Frage: Wie können Probleme der Akustik in Büros gelöst werden?

Lärm-Absorption durch intelligente Trennwand-Systeme

Eine gute Akustikplanung kann akustische Defizite durch die Verwendung bestimmter Materialien beheben. Überschüssiger Lärm wird absorbiert, um Störungen zu reduzieren, die Qualität von Telefonaten zu erhöhen und es den Mitarbeitern zu ermöglichen, sich besser auf komplizierte Vorgänge zu konzentrieren.

Die Verwendung einer Vielzahl von Materialien am gesamten Arbeitsplatz kann dazu beitragen, Räume zu schaffen, die das Wohlbefinden und die Produktivität positiv beeinflussen. Offene Umgebungen mit harten Bodenoberflächen tragen wenig zur Schallabsorption bei. Die Verwendung weicher Materialien wie Filz an den Wänden oder in Deckenabhängungen hat dagegen den gleichen Effekt wie Teppich: entstehender Schall wird geschluckt und sich ausbreitende Geräusche somit reduziert.

Die speziell designten, akustikbeeinflussenden Produkte von OKA orientieren sich an diesem Prinzip. Schall in exponierteren Bereichen kann durch physische Barrieren gedämpft werden.

Sogar in einem Großraumbüro können Trennwände und Paneele aus isolierenden Materialien zur Schalldämmung beitragen.

„Eine Herausforderung bei der Entwicklung moderner Büroeinrichtung bestand darin, Raumteiler zu entwerfen, die mehrere Faktoren erfüllen: Sie sollen den Schall dämpfen, sich optisch in den Raum einfügen lassen, ohne Starrheit zu erzeugen. Dazu kommt der für uns wichtige Ansatz, Produkte zu schaffen, die auf dem Nachhaltigkeitsprinzip basieren“, ergänzt Christian Kieschnick von OKA.

OKA SpaceAbsorber

OKA SpaceAbsorber sind eine der Lösungen, die OKA bietet, um Funktionalität mit ansprechendem Design zu verbinden. Die Wandabsorber sowie die Deckenabsorber bestehen aus einer mehrschichtigen Basisplatte, die individuell bezogen werden kann. Somit sind die Einzelelemente farblich an das bestehende Bürodesign anpassbar. Eine Besonderheit besteht zudem in ihrer Variabilität: Die Elemente können direkt an Wänden und Decken angebracht oder durch Aufhängungen im Raum versetzt werden. Doch die nahezu freien Verwendungsoptionen sind nur ein Aspekt, der die SpaceAbsorber zu etwas Besonderem macht.

Christian Kieschnick: „Besonders wichtig ist uns, dass alle OKA-Produkte im ‚Cradle-to-Cradle-Prinzip‘ entstehen. Das bedeutet, dass die verwendeten Materialien teilweise aus bereits recycelten Stoffen bestehen wie beispielsweise alten PET-Flaschen und alles auch wieder recycelt werden kann. (…) Das PET wird zu einem schneidbaren und zugleich formstabilen Material weiterverarbeitet, das wir in den Absorberkern einsetzen können. Zudem verwenden wir zur Herstellung der Absorber weder Kleber noch werden zusätzliche Nähte gesetzt. Alles funktioniert über ein speziell entwickeltes Klick-System. Für den Kunden hat es den Vorteil, dass er die Absorber theoretisch eigenständig neubeziehen oder komplett umhängen könnte.“

Ferner sind nicht nur festinstallierte Lösungen möglich. Besonders, wenn es darum geht, selbst Akustik regulierende Elemente möglichst flexibel zu gestalten, offeriert OKA Möglichkeiten.
OKA SpaceAbsorber – Deckenabsorber, Baffel, Deckensystemabsorber und Wandabsorber
OKA SpaceAbsorber

OKA SpaceLine

In Großraumbüros ist es immer wieder nötig, verschiedene Situationen herzustellen: beispielsweise können spontane Abschirmungen helfen, Konzentrationsphasen von Mitarbeitern zu intensivieren, wohingegen offene Räume die Kommunikation fördern. Flexibel einsetzbare Trennwände haben den Vorteil, dass sie dorthin verschoben werden können, wo sie gebraucht werden.

Im Aufbau sind sie ähnlich der OKA SpaceAbsorber. Der Multi-Layer-Kern aus recycelbaren Stoffen und der farblich anpassbare Stoffbezug verbinden Praktikabilität mit Funktionalität. Dank des rahmenlosen Designs lassen sich die Absorber visuell in den Raum einbinden und wirken nicht als raumtrennender Fremdkörper. OKA verfolgt den Anspruch, zeitgemäße und formschöne Objekte zu schaffen, die mehr sind als reine „Nutzenerfüller“. Sie sollen Probleme des modernen Büros lösen und zugleich darüber hinausgehen. „Es geht darum, ein ‚anderes Bürokonzept‘ zu schaffen“, unterstreicht Christian Kieschnick.
OKA SpaceLine
OKA SpaceLine

Laut ist schlecht, doch zu leise ist beunruhigend

Lärmbelastete Büros können bei Mitarbeitern zu Fehlzeiten und geringer Produktivität führen. Doch auch ein zu leises Büro kann beunruhigend sein. Ein entsprechendes Mittelmaß ist notwendig. Grundlegend sollte darauf geachtet werden, dass bauliche Komponenten des Bürogebäudes Berücksichtigung finden. Besonders hohe Decken erzeugen Schall, dem Abhängungen mit OKA SpaceAbsorbern vorbeugen.

Werden diese zwischen Schreibtischen versetzt angebracht, kann Lärm reduziert werden, ohne ihn komplett zu verbannen. Somit entsteht eine angenehme, nicht störende Geräuschkulisse. Flexiblere Lösungen wie verschiebbare Wände (z. B. der OKA Space Line-Produktreihe) erzeugen einen ähnlichen Effekt.

Lassen Sie sich für den optimalen Einsatz Akustik regulierender Produkte gern von den OKA-Experten beraten. Schreiben Sie uns gern oder rufen Sie an.
1 Vgl. https:/­/­www.britannica.com/­science/­information-theory/­Physiology
2 Vgl. https:/­/­www.wiwo.de/­technologie/­forschung/­stress-im-buero-der-laerm-terror-im-buero/­9821876-2.html
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