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5 x 10 Minuten Pause

Tief im Inneren wissen wir, dass Pausen für unser Wohlbefinden genauso wichtig sind wie Bewegung. Dennoch kämpfen wir immer wieder darum, sie vor uns selbst und anderen zu rechtfertigen. Stehen wir unter Druck (ganz gleich, ob gut oder schlecht), ignorieren wir nicht selten den aufkommenden Wunsch nach einer Pause zu Gunsten der Arbeit.

Das Problem mit dem "Pause machen" ist nicht, dass wir es nicht tun. Es besteht auch nicht darin, dass wir zu lange, zu "falsch", zu intensiv oder anderweitig entspannen. Es geht eher um die Frage, in welchem Rhythmus wir uns eine Pause gönnen und inwiefern wir sie in unsere Prozesse integrieren.

Im Folgenden erfahren Sie von fünf Methoden, die Ihnen helfen können, geschickt zu pausieren, ohne Ihre Arbeit nachhaltig zu gefährden.
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Pause und Arbeitskultur



An sich heißt es, dass Menschen, die an einem PC sitzen, stündlich eine kurze Bildschirmpause einlegen sollen. Ferner steht einem Arbeitnehmer in Deutschland, der acht Stunden arbeitet, mindestens eine halbe Stunde Pause zu. Rechnet man das um, bedeutet es, dass man 2 x 4 h durchgängig arbeitet, wenn man keinen Bildschirmarbeitsplatz bedient oder alle 60 Minuten fünf weitere Minuten vom Bildschirm pausiert.

Diese Rechnung ist irreal. Tatsächlich unterbrechen wir selbst den stetigsten Arbeitsfluss immer wieder, sobald der Körper nach einer kurzen Entspannung verlangt. Kaum jemand arbeitet komplett durch. Es ist, weder physisch, noch psychisch, immer sowie durchgängig umsetzbar.

Das Prinzip der forcierten Pause (durch den menschlichen Körper) lässt sich nutzen. Überlegen Sie zunächst: Ist es Ihnen möglich, alle 50 Minuten oder (maximal) alle 90 Minuten für 10 Minuten eine geplante Kurzpause einzulegen? — Vermutlich: ja. Nun geht es darum, diese gesundheitsorientiert zu füllen, um schließlich mehr Energie, Konzentration, Produktivität und Kreativität aufbringen zu können.

Dafür haben wir haben Ihnen fünf Tipps zusammengestellt.

Tipp #1 – Tagtraum mit Absicht



Entgegen der landläufigen Meinung kann "Tagträumen" Sie tatsächlich produktiver machen. Es kann Ihnen helfen, Probleme zu lösen und Ihre tiefsten Wünsche, Ideen und Pläne zu verwirklichen. Wie funktioniert das?

Hatten Sie jemals einen "Aha!"-Moment unter der Dusche oder beim Spaziergang? Dieser Durchbruch ist das Ergebnis des Denkens im "diffusen Modus". Unsere kreativsten Ideen und kraftvollsten Realisierungen entstehen nicht, wenn wir uns intensiv konzentrieren. Sie entstehen, wenn wir von unserer Aufgabe abgewichen sind.

Lenken Sie dazu Ihre Augen vom Gerät ab. Schauen Sie kurz aus dem Fenster oder auf ein Glas Wasser. Wichtig ist nur: Erblicken Sie etwas anderes und träumen Sie unabhängig Ihrer Aufgabe vor sich hin. Obwohl Kindern immer wieder gesagt wird: "Du träumst schon wieder! Konzentriere dich!", ist das unkonzentrierte Umherdenken förderlich. Nachts ordnet unser Hirn die Erfahrungen des Tages, wodurch u.a. Träume entstehen. Tagsüber können wir diesen Effekt in einer zehnminütigen Pause aktiv nutzen.

Tipp #2 – Legen Sie sich hin (+ eine Alternative)



Zugegeben, das ist weder immer, noch überall möglich. Dennoch ist die Methode wirklich effektiv. Die Veränderung der Körperhaltung lässt auch den Geist in eine neue Richtung gleiten. Muskeln entspannen sich, Gelenke ebenso. Die "Ent"-Spannung nimmt Druck und somit negative Empfindungen. Dadurch atmet es sich leichter und der Kreislauf kommt ganz anders in Schwung.

ALTERNATIV: Da in einigen Büros die Möglichkeit des Liegens aufgrund der gegebenen Unternehmenskultur oder auch mangels entsprechender Flächen oberhalb des Fußbodens nicht gegeben ist, empfiehlt es sich, eine bestimmte Yoga-Übung zu erlernen. Tatsächlich geht es nicht darum, einen Übungskreislauf durchzuführen, sondern darum, eine Übung zu beherrschen, die Sie entspannt. Ob das ein simples Liegen, der Baum (eine Streckbewegung nach oben) oder eine Art "Drehsitz" ist, bleibt Ihnen überlassen.

Hilfreich ist die entsprechende Übung, da sie ebenfalls (alternativ zum Liegen) den Körper streckt, Muskeln und Gelenke entspannt und somit den Kreislauf neu anregt.

Sollten Sie mit Yoga und Co. nichts zu tun haben oder aus anderen Gründen kein Stretching durchführen können und wollen, empfiehlt es sich, zumindest auf ergonomisch geformte Stühle und höhenverstellbare Tische zurückzugreifen, um ein Mindestmaß an Bewegung bzw. gesundem Sitzen zu ermöglichen. — Bei Fragen hierzu stehen Ihnen die Experten von OKA gern zur Verfügung.

Tipp #3 – Tun Sie etwas Praktisches



Wir sprechen von Stricken, Gärtnern, Kochen, Nähen, Zeichnen, Collagen, Handschriften, Färben, Haarflechten, Reparieren, Polieren, Malen, Hacken, Putzen, Kneten von Teig, Backen… Etwas mit den Händen greifbar zu machen, bringt Sie nicht nur von Ihren Geräten weg. Hierdurch reflektieren Sie die Welt um Sie herum.

Ferner ermöglicht eine praktische Handlung ein Erfolgserlebnis. Sie sehen sofort ein Ergebnis. Besonders für Menschen, die im Homeoffice agieren, sind deutlich gesetzte Arbeits- und Pausenzeiten notwendig, da niemand von außen auf Sie zukommt und fragt: "Hast du mal ‘ne Minute?" und Sie dadurch unterbricht.

Für die Arbeit im Büro sind ebenso Tätigkeiten geeignet, die durch die Umgebung vorgegeben werden. Besonders Pausenräume in modernen Büros verfügen über Kicker , Tischtennisplatten etc. Nutzen Sie das Angebot und tanken Sie dadurch Energie.

(Sie möchten einen Pausenraum für Ihre Mitarbeiter umgestalten oder das Büro zum "Smart Office" werden lassen? — Fragen Sie nach. Über OKA-You lässt sich Ihr individueller Bürotraum realisieren.)

Tipp #4 – Gehen Sie ein Stück



Gehen hilft Ihnen, besser zu denken und mehr zu tun.

Einige der größten Köpfe der Geschichte (Beethoven, Goethe, Dickens, Darwin, Aristoteles, Freud) fanden neuen Sinn im Rahmen eines Spaziergangs, der ihnen half, zu komponieren, zu schreiben, zu malen, zu erschaffen und Probleme zu lösen. Selbst die Bewegung durchs Treppenhaus kann bereits Entspannung fördern.

Haben Sie die Option, kurz aus dem Gebäude zu treten, tun Sie das. Selbst drei Minuten, in denen Sie die berühmten "drei Meter" gehen, helfen, abzuschalten. Nicht umsonst sieht man viele Menschen beim Monologisieren umherwandern; es hilft.

Tipp #5 – Fangen Sie die kleinen Dinge ein



Benötigen Sie einen momentanen Perspektivwechsel, der Ihr Gehirn stärkt? Gehen Sie auf eine Tour außerhalb des Hauses und fangen Sie die kleinen Dinge ein, die Sie inspirieren. Betrachten Sie eine Blume, Lichtspiele im Fenster, Insekten oder Steine. Die Konzentration auf etwas Kleines, scheinbar unsichtbares lenkt ab und fokussiert neu.

Für Fotofans: Das Smartphone bietet zudem die Möglichkeit, diese kleinen Freuden per Kamera festzuhalten. Falls es also mal regnet oder Sie einfach nicht rausgehen möchten, können die Bilder eine kleine Alternative für die Indoor-Tage darstellen.
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