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Resilienz und die Botschaften von Büros

Resilienz – dieses Wort ist besonders in der Corona-Krise oft bemüht worden: die innere Widerstandskraft und -fähigkeit, um schwierige Situationen und Stress zu meistern. Wie resilient jemand ist, ist zwar prinzipiell eine Typfrage. Nicht zu unterschätzen aber sind all die äußeren Faktoren, die tagtäglich auf Menschen einwirken und die diese selbst bewusst mitgestalten können. Das heißt für die Büroplanung: Auch hier sollte darauf geachtet werden, wie bestimmte Dinge wirken – und wie sie die Resilienz der Mitarbeitenden stärken können.
Ein Büro sendet Botschaften – eine luftige Gestaltung mit einladenden Möbeln und viel Licht ist schon mal eine gute Basis.
Ein Büro sendet Botschaften – eine luftige Gestaltung mit einladenden Möbeln und viel Licht ist schon mal eine gute Basis.
Schauen Sie sich einmal in Ihrem Büro oder in Ihrem Homeoffice um. Horchen Sie, schnuppern Sie. Was nehmen Sie wahr? Den alten, grauen Teppich, über den Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen jeden Tag laufen, den Kaffeegeruch aus der Tasse des Tischnachbarn, das Zwitschern der Vögel draußen vorm gekippten Fenster, das lustige Foto aus dem letzten Urlaub, das permanente Tastaturgeklapper des eifrigen Kollegen zwei Tische weiter, den kühlen Luftzug durch die geöffnete Tür? Spüren Sie einmal kurz in sich hinein, was all diese Eindrücke auslösen, was sie empfinden. Nervt das eine, erfreut das andere? Fakt ist: Büros senden Botschaften, weit über ihre vermeintlich praktischen Maßstäbe hinaus.
Wohlfühlatmosphäre im Büro für mehr Resilienz – mit Möbeln der OKA HomeLine stehen die Chancen gut.
Wohlfühlatmosphäre im Büro für mehr Resilienz – mit Möbeln der OKA HomeLine stehen die Chancen gut.
Büros, das waren einst die Denkstuben der Mönche, Räume für Rückzug und Konzentration. Die Burra, aus dem sich das heutige Wort „Büro“ herleitet, war ein Wollstoff, den die Mönche auf ihre Arbeitstische legten, um kostbare Buchumschläge nicht zu beschädigen. Spätestens mit der Industrialisierung war es vorbei mit der Ruhe in den weltlichen Schreibsälen, es übernahmen Lärm, Monotonie und Stress. Heute sind Büros hochtechnisiert, der Stresspegel ist weiterhin enorm – doch kluge Bürogestalter halten ihn im Zaum, unter anderem mit diesen Maßnahmen:

Zonierungen im Büro

Konzentriertes Arbeiten auf der einen Seite, gemeinsames Arbeiten auf der anderen: Ein modernes Büro vereint beides. Für kreative Prozesse ist es wichtig, Räume zu schaffen, die Austausch ermöglichen, ohne still arbeitende Kollegen zu stören. Im Open Space Office lässt sich das schnell mittels Raumtrennern, etwa den Elementen der OKA Spaceline Serie erreichen. Diese lassen sich sogar als mobile Infoboards benutzen. Werkzeuglos zu montierende, winkelvariable Verbindungen ermöglichen lineare Reihungen, L- und X-Formen oder ganz individuelle Anordnungen.
Flexible Zonierung gewünscht? Trennwände aus der OKA SpaceLine-Kollektion schaffen das ohne viel Aufwand.
Flexible Zonierung gewünscht? Trennwände aus der OKA SpaceLine-Kollektion schaffen das ohne viel Aufwand.
Auch zwischen den einzelnen Tischen ist es sinnvoll, kleine Trennungen zu schaffen. Denn ein Mindestmaß an Privatsphäre garantiert ein Durchschnaufen, ein kurzes Augenschließen, ein Zur-Ruhe-Kommen, ohne dass es die Kollegin gegenüber sieht und eventuell auch noch kommentieren kann. Die OKA DeskTop-Linie bietet eine Auswahl an Möglichkeiten für einen Sicht- und Schallschutz, der gleichzeitig Farbe ins Büro bringt.
Farbtupfer und Sichtschutz in einem: Elemente der OKA DeskTop-Linie sorgen für angenehme Privatsphäre am Schreibtisch.
Farbtupfer und Sichtschutz in einem: Elemente der OKA DeskTop-Linie sorgen für angenehme Privatsphäre am Schreibtisch.

Ergonomie rules

Wie geht es Ihrem Rücken nach einem Bürotag? Chronische Verspannungen und Schmerzen entlang der Wirbelsäule und im Nackenbereich gehören in Deutschland zu den häufigsten Leiden. Und wer leidet, ist weniger resilient. Büroplaner müssen also unbedingt die Ergonomie im Blick haben. Das ist sogar Vorschrift, das deutsche Arbeitsschutzgesetz und die Arbeitsstättenverordnung machen bereits ziemlich genaue Vorgaben. Möbelhersteller wie OKA Büromöbel haben jede Menge ergonomische Produkte im Portfolio. So etwa schnell in der Höhe anpassbare Schreibtische wie den OKA EasyUp und den OKA Jump 2.0, die auch ein Arbeiten im Stehen ermöglichen und es leicht machen, den Tisch für unterschiedliche Nutzer einzustellen. Für Unternehmen, die Desk Sharing betreiben oder in Spitzenzeiten zusätzliche Schreibtische benötigen, empfehlen sich die Tische der OKA JumpFlex-Reihe, denn diese Kombination aus elektromotorischer Höhenverstellung und mobilem Klapptisch erlaubt höchste Flexibilität bei gleichzeitig bester Ergonomie.
Schnell hin- und bis auf Stehhöhe eingestellt: Tische der OKA JumpFlex-Reihe.
Schnell hin- und bis auf Stehhöhe eingestellt: Tische der OKA JumpFlex-Reihe.

Bewegung!

Dass wir alle zu viel sitzen, ist kein Geheimnis. Dass dies weder förderlich für die Gesundheit, noch für die Kreativität und letztlich die Resilienz ist, überrascht ebenso wenig. Umso wichtiger ist es, Bewegung ins Office zu bringen – und zwar in den Alltag. Dank Konferenztischen wie denen der OKA Meeting-Linie, die sich per Gasdruckfeder oder Elektromotor blitzschnell auf Stehhöhe bringen lassen, sind Meetings und Brainstormings träge im Stuhl lümmelnd Geschichte. Und wo es irgendwie möglich ist, darf es für kreative Treffen und Weeklys auch mal ins Freie gehen. Ein Tapetenwechsel inklusive frischer Luft wirkt oft Wunder.
Hochfahren, um runterzufahren: Ein Meeting im Stehen bringt auf andere Gedanken.
Hochfahren, um runterzufahren: Ein Meeting im Stehen bringt auf andere Gedanken.

Lass Luft rein

Wenn man während der Arbeitszeit schon nicht selbst an die frische Luft gehen kann, dann muss der Sauerstoff von draußen eben ins Büro gelassen werden. Tageslicht und Frischluft sind wahre Stimmungsaufheller. Wer die Schreibtische im Office in Fensternähe platziert – am besten im rechten Winkel, damit nichts blendet –, der bringt gleich ein bisschen mehr Wohlfühlatmosphäre in den Raum.

Die Macht der Farben

Farben sucht man in vielen Büros vergebens. In den Offices der Republik dominieren eher Weiß, Grau und Schwarz. Auch wenn der cleane Look für wenig Ablenkung sorgt und die Konzentration fördern kann, so wirkt ein Büro ohne Farben meist recht schnell uninspiriert – was für eine resilienzfördernde Arbeitsumgebung eher kontraproduktiv ist. Dabei muss es gar nicht die knallbunte Tapete oder der rote Schreibtisch sein, sondern eher gezielt gesetzte Akzente, die für farbliche Abwechslung sorgen. Die lassen sich mit Praktischen verbinden. Großraumbüros zum Beispiel brauchen ohnehin Schallschutzelemente – und die gibt es in unterschiedlichen Farben, wie die Baffel, Wandabsorber, Decken- und Deckensystemabsorber der OKA SpaceAbsorber-Reihe. Eine grobe Regel besagt, dass warme Farben wie Gelb, Rot und Orange eher dynamisch wirken, Energie ausstrahlen und die Kreativität fördern, während Blau, Grün oder Violett eher kühlere Farben sind, die Ruhe, Ernsthaftigkeit und Konzentration unterstützen.
Kühle Farben in Blautönen bringen Klarheit und Ruhe ins Büro – und die OKA SpaceAbsorber Panels sorgen gleichzeitig für Schallschutz und Privatsphäre.
Kühle Farben in Blautönen bringen Klarheit und Ruhe ins Büro – und die OKA SpaceAbsorber Panels sorgen gleichzeitig für Schallschutz und Privatsphäre.

Wenn der kleine Hunger kommt …

… ist es schnell aus mit der Resilienz. Büroplaner sollten daher immer auch eine kleine Teeküche und einen Platz für einen Kühlschrank im Blick haben. Und wer sich in seiner Schreibtischschublade einen kleinen Snack hinterlegt, der kann Gute-Laune-Tiefs aufgrund von Heißhunger effizient vorbeugen. Kein eigener Schreibtisch vorhanden? Dann aber sicher ein Plätzchen im Rollcontainer, in dem die wichtigsten persönlichen Sachen lagern. Die Stauraumelemente von OKA FlexLine etwa bieten nicht nur Ablagemöglichkeiten für Dokumente und Büroutensilien, sondern auch für Müsliriegel und Co.
Was alles im privaten FlexLine-Container drin ist? Büroutensilien – und wenn möglich ein kleiner Snack für zwischendurch.
Was alles im privaten FlexLine-Container drin ist? Büroutensilien – und wenn möglich ein kleiner Snack für zwischendurch.

Work-Life-Balance

Nie war es einfacher als heute, ständig und überall erreichbar zu sein, mobile working ist mittlerweile zur Normalität geworden. Dies ist praktisch auf der einen Seite, doch wer schon nervöses Herzklopfen bekommt, wenn um 19 Uhr das Telefon klingelt, weil es die letzten Male Arbeit bedeutete, der sollte auf eben dieses Herzklopfen hören und Grenzen ziehen. Eine zumindest mittelfristig ausgeglichene Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind die Grundlage für psychische Gesundheit, denn regelmäßige Rückzugsmöglichkeiten und der Austausch mit lieben Menschen lassen den Körper entspannen und Energie auftanken. Also lieber mal Handy aus und Entspannung an.


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