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Home Office und Office Home in einem

Egal, ob im Homeoffice oder im Open Office: Die Büroeinrichtung hat einen Einfluss aufs Wohlbefinden – und damit auch auf die Produktivität. OKA Büromöbel und der Designer Michael Hilgers haben mit OKA HomeLine den Spagat zwischen einer ungezwungenen Atmosphäre wie daheim und den Anforderungen an ein intelligentes Bürodesign geschafft.
Der Materialmix macht’s: Möbel der Serie OKA HomeLine wirken bei aller Funktionalität sehr wohnlich.
Der Materialmix macht’s: Möbel der Serie OKA HomeLine wirken bei aller Funktionalität sehr wohnlich.

OKA HomeLine – wo das Büro aufs Zuhause trifft

Ausreichend Stauraum, funktionale Tische, klare Linien: OKA HomeLine erfüllt alle Erwartungen, die an hochwertige Büromöbel gestellt werden. Gleichzeitig bringt sie wohnliches Design an den Arbeitsplatz, besonders durch ihren gelungenen Materialmix, aus Echtholz, Kork, Metall und Melaminoberflächen. Mit HomeLine lässt sich ein Großraumbüro ebenso wie ein Homeoffice einrichten. Für das Design hatte sich OKA prominente Unterstützung an Bord geholt.

Der Tischler und Architekt Michael Hilgers wurde bereits mit zahlreichen Preisen der Branche ausgezeichnet und hat mit HomeLine erneut sein Talent unter Beweis gestellt, zwei unterschiedliche Welten harmonisch zu vereinen. Im Interview erzählt er uns von Herausforderungen, welche die Kreation von Büromöbeln mit sich bringt, die sich vom üblichen Standard abheben sollen und wohin seiner Meinung nach der Trend in der Branche gehen wird.
Michael Hilgers, Designer der OKA HomeLine
Michael Hilgers, Designer der OKA HomeLine

Wie kam die Zusammenarbeit mit OKA zustande?

OKA kam auf mich zu, weil ich neben diversen Projekten für die Büromöbelindustrie in den vergangenen Jahren vor allem funktionale Wohnmöbel, Küchen und Outdoorprodukte entwickelt habe: Für das HomeLine-Projekt suchte OKA einen Designer, der es gewohnt ist, außerhalb einer branchenüblichen Box zu denken – denn schließlich sollten mit dem Projekt zwei eigentlich nur schwer vereinbare Bereiche miteinander verschmolzen werden: Arbeit und Privates waren (zumindest als wir mit dem Projekt begonnen haben) recht konträre Welten …

Sie stehen seit Jahren für smarte Lösungen auf engstem Raum, für ein „pragmatic design“ jenseits des Standards. Sind das genau die Denkansätze, die bei der Entwicklung zeitgemäßer Möbel für die „neue Normalität“ gefragt sind?

Tatsächlich wurden viele meiner (multi)funktionalen raumsparenden Entwürfe bis vor kurzem unter dem Begriff „Nischenprodukte“ kategorisiert: Wer benötigte schon 2019 einen kompakten Arbeitsplatz für das Arbeiten von Zuhause …? Die Pandemie zeigt, wie schnell eine Idee jenseits des Üblichen zum neuen Standard werden kann. Diese Art einer neuen unvoreingenommenen Herangehensweise an eine Gestaltungsaufgabe beschreibt meine Methodik des „pragmatic design“: Es geht hierbei nicht um Designschnickschnack, sondern um wirklich neuartige gut gestaltete Lösungen, die dem Nutzer dabei helfen können, seinen (Arbeits-)Alltag möglichst angenehm zu bewältigen.

In der Büromöbelbranche wurde bislang alljährlich ein neues Dekor oder ein noch schnellerer höhenverstellbarer Schreibtisch als DIE Innovation gefeiert. Zukünftig jedoch werden mehr denn je pragmatische kreative Denkansätze gefordert sein, die über solche vermeintliche Neuerungen hinausgehen – und ich freue mich sehr, in OKA einen Hersteller gefunden zu haben, der diesen Weg gemeinsam mit mir zu beschreiten wagt …
Filigran und vielseitig – der Stehtisch von OKA HomeLine wird in jedem Office schnell zum ästhetischen Mittelpunkt.
Filigran und vielseitig – der Stehtisch von OKA HomeLine wird in jedem Office schnell zum ästhetischen Mittelpunkt.

Welche Anforderungen waren speziell beim Design der OKA HomeLine Produktserie zu erfüllen?

Die Aufgabe bestand nicht (wie so häufig in unserer Branche) lediglich darin, eine vorhandene Kollektion durch ein paar Holzapplikationen und freundliche Farben kosmetisch aufzuhübschen: OKA steht traditionell für hochwertige, gut gestaltete, detailverliebte Büromöbel. Diese Qualität galt es nun mit funktionalen und gestalterischen Merkmalen eines eigentlich „artfremden“ Bereiches zu verheiraten und so eine neue menschlichere Qualität des Arbeitsumfeldes zu schaffen; gleichzeitig sollte die Kollektion unverkennbar ein OKA Produkt sein und sich folglich auch in bestehende OKA Möblierungen integrieren lassen.

Haben Sie im Designprozess eine:n prototypische:n Nutzer:in vor Augen?

Vorab muss man natürlich definieren, wen man als Nutzer:in verstehen möchte: Sind es die Arbeitgeber, die sich ja am Ende für eine Möbellösung entscheiden – oder sind es die wirklichen Nutzer, also die Angestellten, die sich idealerweise mit ihrem Arbeitsplatz identifizieren sollen, sich dort wohlfühlen wollen? Idealbild ist für mich ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitenden nicht nur den üblichen Mix von Schreibtisch, Container, Stauraum zur Verfügung stellt: Zu häufig wird bei der Einrichtung eines Büros die typische Liste abgehakt: Arbeitsstättenrichtlinien? – Check!, Robust? – Check!, Bewährter Standard? – Check!, Preis? – Check … Unternehmen, die sich für HomeLine entscheiden, machen dies nicht nur für sich oder um in einer Veröffentlichung als moderner, designaffiner Arbeitgeber wahrgenommen zu werden: Ich denke, dass eine bewusste Entscheidung für unsere HomeLine auch getroffen wird, um den Mitarbeitenden über die oben geschilderten obligatorischen Attribute hinaus „lebenswerte“, mit einer emotionalen Qualität ausgestattete Arbeitsplätze zu bieten.

Dies bedeutet nicht, dass der Angestellte seinen neuen Arbeitsplatz mit seinem Zuhause verwechseln soll, damit er auch schön lange im Büro bleibt: Vielmehr sehe ich es so, dass eine Ausstattung mit HomeLine Arbeitsplätzen als Wertschätzung des Unternehmens dem Mitarbeiter gegenüber verstanden werden kann: Es ist eben nicht nur die übliche höhenverstellbare Tischmaschine oder die 3OH fassende weiße Kiste, sondern eine kleine Möbelwelt, die Privatheit und Wohlfühlen des individuellen Mitarbeitenden zulässt: HomeLine soll nicht nur der Funktionsfähigkeit des Unternehmens dienen, sondern gleichzeitig eine angenehme „Nutzeroberfläche“ für den Mitarbeitenden darstellen.
Tapetenwechsel im eigenen Unternehmen gewünscht? OKA HomeLine bietet dafür jede Menge Inspirationen.
Tapetenwechsel im eigenen Unternehmen gewünscht? OKA HomeLine bietet dafür jede Menge Inspirationen.

Ist „Wohnlichkeit“ ein Qualitätsmerkmal zeitgemäßer Büromöbel? Oder anders gefragt: Wie wohnlich dürfen Büromöbel heute sein?

Die Planungsphase für das HomeLine-Projekt begann noch vor der aktuellen Zeitenwende unserer Arbeitswelten und ist dennoch das Produkt der Stunde: In vielen Fällen wird unser ursprünglich gemütliches Heim durch den Einzug einer zusätzlichen ungewohnten Funktion – des Arbeitens – weniger wohnlich werden: Schreibtische und neue Stauraummöbel werden vermutlich dauerhaft ein Bestandteil zahlreicher Wohnungen sein und uns einen Teil unseres privaten Lebensraumes „wegnehmen“. Das traditionell primär auf pragmatische Funktionalität ausgerichtete Büro wird sich zu einer Art „Zufluchtsort vom neuen Daheim“ wandeln: Zukünftig wird das Büro mehr denn je ein Ort der Begegnung, des Austausches werden. Abseits der häuslichen Home-Office-Enge möchte man dann jedoch nicht nur kuschelige kommunikative Soft-Seating-Lösungen und Meeting Points vorfinden, sondern auch einen individuellen Arbeitsplatz für ein fokussiertes Arbeiten, der durch Gestaltung und Materialität ein Gefühl der „Heimat“, der Verbundenheit mit dem Job vermitteln kann. Sinnliche Materialien wie massive Eiche, Kork, Textil und die Möglichkeit der Personalisierung lassen uns gerne ins Büro kommen. Die bewusste Gestaltung unseres persönlichen Arbeitsplatzes wird Teil unserer neuen Identität.
Integriert sich perfekt sowohl ins professionelle Office als auch ins wohnliche Zuhause: der OKA Homeline Schreibtisch.
Integriert sich perfekt sowohl ins professionelle Office als auch ins wohnliche Zuhause: der OKA Homeline Schreibtisch.
Jeder spricht momentan vom Homeoffice; vor allem die Wohnmöbel-Branche entwickelt Lösungen für das Arbeiten von daheim – denn dies ist mehr als ein Trend; es wird die neue Arbeits- und Lebensnormalität sein. Unser HomeLine-Projekt geht bereits ein Stück weiter: Unsere neue Kollektion bildet als „Office Home“ die perfekte Ergänzung zum heimischen „Home Office“ …
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