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Empowerment – Was ist das überhaupt?

Grundsätzlich bietet Ihnen Empowerment die Möglichkeit, den Kollegen mehr Autorität und Verantwortung zu übertragen. Dies befähigt die Kollegen zum einen, einflussreichere Entscheidungen zu treffen und zum anderen, sich intensiver und mit weniger Umwegen um Kunden oder ein Projekt kümmern zu können. Insgesamt kann somit die Kommunikation und Qualität erheblich verbessert werden.
 
Empowerment – Was ist das überhaupt?
Einer der früheren Gurus des Empowerments, Joseph Juran, sagte über Empowerment, es sei als "die Übertragung des Rechts, Entscheidungen zu treffen und zu handeln" zu verstehen1.

Empowerte Kollegen verstehen ihre Rolle als Unterstützer der Unternehmensvision, indem sie den erweiterten Entscheidungs- und Verantwortungshorizont nutzen und auch persönlich wachsen.

Möglichkeit 1: Empowerment als Unterstützung des Managements

In der freien Wirtschaft kann die Unterstützung der Unternehmensführung durch ein Empowerment der Kollegen das Zünglein an der Waage sein. Dazu ist jedoch erforderlich, dass sich das Top-Management für die Kollegen und eine Kultur des Empowerments einsetzt.

Dazu gehört auch die Entwicklung einer organisatorischen Definition von Empowerment, die speziell auf das Unternehmen zugeschnitten ist. Dies ist notwendig, um klar definierte Grenzen einhalten zu können. Hierfür sollte eine Schulung stattfinden – sowohl für das Top-Management als auch für die Kollegen. Ernennen Sie einen Mitarbeiter, der mit diesen Aufgaben betraut wird und sodann als Coach für die Kollegen fungiert. Hierzu gehört allerdings nicht nur die personelle Struktur, sondern auch die Schaffung einer entsprechenden Büro- und Arbeitsumgebung. (Fragen Sie hierfür gern die Planungsexperten von den Büro-Profis von OKA.)

Möglichkeit 2: Der Kunde im Mittelpunkt

Erfolgreiche Unternehmen verstehen, dass es der Kunde ist, der letztendlich das Gehalt der Kollegen und die anstehenden Rechnungen bezahlt. Den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen ist das, was große Unternehmen ausmacht. Deshalb sollte sich das Empowerment der Kollegen allen voran an den Bedürfnissen des Kunden orientieren.

Hat es ein Kollege beispielsweise mit einem wütenden Kunden zu tun, sollte er über alle Werkzeuge und Bedürfnisse verfügen können, um den Kunden zu besänftigen. So können die Kollegen auf schnelle und unkomplizierte Weise zur Strategie und den Geschäftszielen des Unternehmens beitragen.

Möglichkeit 3: Laufende Schulungen

Empowerment ist keine einmalige Sache, die mit dem Verankern in den Unternehmenswerten abgeschlossen ist. Eine Kultur des Empowerments erfordert eine kontinuierliche Weiterbildung auf allen Ebenen des Unternehmens. Sowohl die Geschäftsführung als auch die Kollegen müssen regelmäßig in den Bereichen Kundenservice, Problemlösung, Verhandlungsführung und Konfliktlösung geschult werden, um neue kundenorientierte Aufgaben zu übernehmen.

Es gilt immer zu überlegen, wo eine Schulung dieser Art durchgeführt werden soll. Inhouse-Schulungen in entsprechenden Büroräumen erleichtern den Mitarbeitern Reisewege. Das Anmieten von Seminarräumen hat den Vorteil, dass diese hierfür eingerichtet und ausgestattet sind.

Achten Sie bitte auch, wie bei jeder Form der Büroeinrichtung, darauf, dass Schulungsräume Aufgaben erfüllen sollen und somit entsprechendes Equipment benötigt wird: verschiebbare Tische, Stühle sowie Whiteboards und Flipcharts gehören einfach dazu.

1 vgl. https:/­/­www.researchgate.net/­publication/­301211124_The_Philosophy_of_Quality
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