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5 Vorteile eines hundefreundlichen Büros

Die Erlaubnis, den eigenen Hund mit ins Büro nehmen zu dürfen, ist ein Privileg. Nicht überall ist es statthaft oder gar möglich.
 
Mit dem Hund ins Büro – für ein besseres Arbeitsklima
Mit dem Hund ins Büro – für ein besseres Arbeitsklima
Überall dort, wo regelmäßig Kunden ein- und ausgehen, sollte bedacht sein, dass nicht jeder Mensch Hunde mag. Gleiches gilt für die Kollegen: Nicht immer ist das Büro ein Ort, an dem ausschließlich Tier- oder speziell - Hundefreunde anzutreffen sind. In manchen Büros kommen zudem hygienische oder einfach räumliche Aspekte hinzu, die den Aufenthalt des tierischen Freundes unmöglich werden lassen.

Doch für jene, die die Möglichkeit haben, einen Hund im Büro begrüßen zu dürfen, ergeben sich einige, besondere Vorteile.

1. Ein Bürohund wirkt positiv auf die Gesundheit

Es hat sich gezeigt, dass sich Haustiere positiv auf das Wohlbefinden ihres Besitzers auswirken. Hundebesitzer neigen dazu, einen niedrigeren Blutdruck, Cholesterin- und Triglyceridspiegel zu haben. Teilweise ist das auf die erhöhte körperliche Aktivität zurückzuführen, die mit einem Hund einhergeht. Dazu kommt: Selbst wenn Mitarbeiter über ergonomische Stühle oder höhenverstellbare Tische und Pulte verfügen, bewegen sie sich im Alltag häufig immer noch zu wenig. Ein Hund animiert dazu, ab und an aufzustehen oder die Mittagspause nach draußen zu verlegen.

Auf psychologischer Ebene bieten Haustiere Gesellschaft und können bei Depressionen und Ängsten helfen, indem sie die Sozialisation verbessern und den Selbstwert steigern1. Studien haben gezeigt, dass selbst, wenn Sie keinen Hund besitzen, das einfache Streicheln den Blutdruck einer Person senken kann2.

2. Ein Bürohund fördert die Zusammenarbeit

In vielen Unternehmen, in denen Bürohunde gestattet sind, wird eine erhöhte Kommunikation unter den Kollegen festgestellt3. Doch eine Studie zum Thema gab es viele Jahre nicht. Inzwischen hat man das Thema an der Central Michigan University untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass Hunde am Arbeitsplatz zur Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit beitragen4.

Für die Studie wurden die Teilnehmer in kleine Gruppen eingeteilt und erhielten zufällige Aufgaben. Bei einigen war ein Hund im Raum anwesend, bei anderen nicht. Unabhängig von der Leistung oder der gestellten Aufgabe erwiesen sich Gruppen mit einem anwesenden Hund als kooperativer. Sie schienen einander vertrauensvoller gegenüber zu sein und sich besser zu verstehen.

3. Steigert die Produktivität und Kreativität

Mit verbesserter Kommunikation und weniger Stress ist es kein Wunder, dass Hunde die Produktivität und Kreativität steigern können. Das Journal of Research in Personality führte eine Studie5 durch, in der die Teilnehmer Ziele formulierten. Einige Teilnehmer hatten ihr Haustier in der Nähe, einige dachten während des Experiments an ihr Haustier, andere waren Teil einer Kontrollgruppe. — Das Ergebnis: Die ersten beiden Gruppen waren nicht nur besser darin, ihre Ziele aufzustellen. Sie schienen auch ein stärkeres Vertrauen in den Vorgang des Erreichens zu setzen. Ein wichtiger Aspekt, um produktiv zu arbeiten.

Ein anderer Punkt, der auf die Produktivität einwirkt, sind aktive Pausen. Ein Hund im Büro, es muss nicht der eigene sein, wird im Laufe des Tages das Gebäude für "natürliche Geschäfte" verlassen müssen. Ein herausragender Grund, eine Pause im Park oder auch einfach an der frischen Luft einzulegen. Die Bewegung unterstützt den Kreislauf und zwingt Sie in eine komplett andere Situation. Das hilft, Energie zu tanken und neue Inspiration zu finden.

4. Bürohunde ziehen Talente an

Millenials suchen Arbeitsplätze, in denen Freiheit und Flexibität Beachtung finden. Neben der Möglichkeit des Homeoffice , werden auch immer mehr Optionen angefragt, den Familienhund als Bürohund zu etablieren. Auch Büros, in denen bereits Hunde zu Gast sind, werben verstärkt mit diesen bzw. der Möglichkeit, den eigenen Vierbeiner mitzubringen.

Die Flexibilität eines haustierfreundlichen Büros verschafft Personalvermittlern einen Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung von Top-Talenten, insbesondere unter Jahrtausendern. Da die Millennials die Babyboomer in der Haustierhaltung und der "Haustiererziehung" auf dem Vormarsch sind, ist es nicht verwunderlich, dass der Komfort, seinen Hund während der Arbeitszeit in der Nähe zu haben, ein riesiges Verkaufsargument ist, wenn es um die Jobsuche geht.

5. Hundegerechte Büroeinrichtung

Dem Hund selbst ist es egal, wie Sie Ihr Büro einrichten, solange er einen Platz zum Liegen, einen Wassernapf in der Nähe und Sie an seiner Seite hat. Doch für Hundebesitzer ist es günstig, über einige Aspekte nachzudenken.

Da ein Hund gern herumläuft, kann eine gewisse Grundordnung hilfreich sein. Kleine Rollcontainer , die unter dem Schreibtisch verschwinden können oder minimalistische Schranklösungen , verschaffen Platz im Raum. Sofern Ihr Hund ein wenig aufgeregt ist und gern auf alles reagiert, was er sieht, können gut gestellte Trennwände Abhilfe schaffen, ohne die Optik des Raumes zu zerstören.

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1 Vgl. https:/­/­www.focus.de/­wissen/­natur/­hunde/­forschung/­tid-32042/­herzinfarkt-erkaeltung-depression-warum-es-gesund-ist-einen-hund-zu-halten_aid_1026360.html
2 Vgl. https:/­/­www.wissenschaft.de/­gesundheit-medizin/­struppi-streicheln-haelt-gesund/­
3 Vgl. https:/­/­weather.com/­de-DE/­wissen/­tiere/­news/­2018-11-17-hunde-katzen-buro-arbeitsalltag-haustiere-tiere
4 Vgl. https:/­/­www.tandfonline.com/­doi/­abs/­10.1080/­08927936.2017.1270595
5 Vgl. https:/­/­www.scientificamerican.com/­article/­pets-help-us-achieve-goals-and-redu/­
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